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„Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich,
dann bekämpfen sie Dich
und dann gewinnst Du.“
Mahatma Gandhi



Das gilt auch für den Umweltschutz, wie die letzten Jahre bewiesen haben. Für die Leser unter Ihnen haben wir hier jede Menge Informationen zusammen getragen. Für all diejenigen, die Informationen in bewegten Bilder bevorzugen, ebenfalls. :-)  


Der Mensch lebt von Gewohnheiten. Fast die Hälfte unserer Handlungen erfolgen "automatisiert". Mit welchem Fuß beginnen Sie in der Regel beim Schuheanziehen? ;-)

Es ist uns vieles bereits zur Selbstverständlichkeit geworden, das Jahre zuvor noch als alberne Überflüssigkeit belächelt worden war. Wie z.B. den Hausmüll zu trennen, sich beim Autofahren anzuschnallen, dabei Kindersitze zu benutzen. "Umweltschutz" und "Nachhaltigkeit" sind keine Begriffe mehr, die nur ausgesprochene Umweltaktivisten interessieren. Im Gegenteil. Sie sind in aller Munde. "Green Speak" ist sogar zum hochwirksamen Werbeträger selbst für die umweltschädlichsten Industrien mutiert.


Reichen "grüne" Schlagworte zur Umweltrettung aus? Im Gegenteil. Sie wirken oft nur als einlullende Verschleierungsstrategie. Eine, die zu funktionieren scheint. Weil Wirtschaft und Politik sich bereits so "grün" geben, glaubt manch Bürger, sich zurück lehnen zu können. Dabei wird (gern in der Hauptferienzeit) z.B. an Gesetzen geschraubt, die auch in Deutschland die Fracking genannte Gas-Fördertechnologie zulassen könnten.   


Es ist es Zeit die Augen zu öffnen. Noch weiter. Und sich seine Eigenverantwortlichkeit zurück zu erobern. Unwissenheit schützt nicht vor den Konsequenzen von Zerstörung. Überprüfen Sie die alten, liebgewonnenen Bilder, die Sie von der Welt im Kopf haben, und ersetzen Sie sie bei Bedarf durch aktuellere, zutreffendere. Lassen Sie sich nicht entmündigen. Informieren Sie sich. In alle Richtungen. Bilden Sie sich eine eigene Meinung. Zumindest über den Klimawandel lässt sich zwar trefflich streiten. Manch einer hält ihn zum Beispiel für eine reine Mär um neue CO2-Steuern durchdrücken zu können.

Über sechs mal mehr Mikroplastikteilchen als Zooplankton in den Weltmeeren kann man dagegen wohl kaum unterschiedlicher Meinung sein. Über Mikroplastikfasern im Trinkwasser und in unserer Nahrung? Sicher nicht. Nur ein Planet voll anderer Gewohnheiten kann hier noch das Rad herum reißen. Jede neue Gewohnheit beginnt mit einem ersten,  un-gewohnten Schritt. Wenn wir überleben wollen. Wann fangen wir an? Morgen? Nächstes Jahr? Am besten gestern. Heute ist fast schon zu spät.

Fast.

JETZT wäre ein guter Anfang. Doch was können wir tun? Jeder einzelne von uns? Ab jetzt hier und heute? Einiges!  Warum haben wir bis jetzt nicht mehr getan? Weil es wohl den meisten von uns so geht: Die Anforderungen des modernen Lebens rauben Zeit, Kraft und vor allem... den Blick für die größeren Zusammenhänge.
Wir sind bereits mit Existenzsicherung voll ausgelastet, multimedial informationsüberlutet, können die Masse kaum noch filtern, sind meist gestresst und selten entspannt. Vieles dreht sich um Geld.  

Etwas tun? Aber... wir sind doch alle nur arme, kleine Menschlein und können eh nicht viel bewirken? Wirklich? Wer hat all diese Umweltprobleme erschaffen? Ein Einzelner? Oder wir alle zusammen? Die Summe macht's. Immer. Im Schlechten wie im Guten.

Aber... für Umweltschutz ist doch die Politik zuständig? Tatsächlich? Diese ist jedoch leider zunehmend abhängiger von der Industrie. Zudem geht's auch den wohlmeinendsten Politikern wie allen anderen, nämlich erst mal um Selbsterhalt. Ob nun hinsichtlich der eigenen Machtposition oder ihrer angenehm hohen Bezüge. Beides verfügt über einen gewissen Suchtfaktor.
Wissen Sie übrigens, wie so ein Geldsystem funktioniert?  

Aber... die Wirtschaftsbosse müssen doch selbst ein Interesse am Erhalt der Ressourcen haben, von denen ihr Unternehmen lebt? Schon. Theoretisch. De facto herrscht jedoch eine "Quartalsintelligenz". Was zählt ist der aktuelle "share holder value". Auch im ober(st)en Management hat man nur eine geringe Überlebensdauer im Unternehmen, wenn man ein Sinken des Aktienkurses nicht um jeden Preis verhindert. Das bedeutet Druck. Druck = Stress. Und Stress beeinträchtigt massiv die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Er verursacht einen extremen Tunnelblick. Der Blick für das große Ganze geht verloren. Erst recht der für Mitmenschen und Planeten. Weltweit werden derzeit soziale Errungenschaften abgebaut, die Vermögenskonzentration hingegen nimmt rapide zu. Uns allen ergeht es übrigens ebenso: Je gestresster wir sind, desto enger der Tunnel.
 

Wie also sieht "das große Ganze" tatsächlich aus? Ich persönlich habe noch keinen Bericht gesehen, der einem eindrücklicher das Verhältnis von Wirtschaft und Politik zu ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt vor Augen zu führen in der Lage ist, als der Film "Gasland". Öffnen Sie Herz und Hirn und lassen sie ihn auf sich wirken.


"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."

Albert Einstein



Das extreme Ungleichgewicht im globalen Kohlenstoff- und Stickstoffkreislauf ist lt. WWF Hauptursache des heutigen Klimawandels. Von globaler Erwärmung hat sicher jeder schon einmal gehört, der im Besitz von Kommunikationselektronik ist. Leider kann Unwissenheit darüber nicht vor den Auswirkungen eines Mißstandes (WWF-Report, PDF) schützen. Menschen, die es bereits massiv betroffen hat, berichten als Klimazeugen (Doku, Englisch) davon. Helfen können nur Entschlossenheit, Tatkraft und gemeinsame Aktionen.
 

Auch die Temperatur unserer Ozeane  steigt. Zudem vergiftet, überdüngt und entvölkert unser Müll sie. 75% des Fischbestandes ist durch Überfischung gefährdet. In 30 Jahren werden bestimmte Fischarten voraussichtlich zu 99% verschwunden sein. Der Mensch hat bereits 50% der Mangrovenwälder vernichtet. Ihr überflutetes Wurzelwerk ist die sichere Kinderstube vieler Fischarten. Zudem fungieren sie als Tsunamibrecher und Erosionsschutz.  "Die Erde von oben: Das Meer braucht uns nicht, aber wir brauchen das Meer" ist z.B. eine
beeindruckende Dokumentation zum Thema, leider nur noch als DVDs zu bekommen.

Die Verursacher des Klimawandels sind zahlreich. Hauptverursacher ist Kohlendioxid (CO2). Das Gas ist für mehr als 60% der Erderwärmung verantwortlich. Pro Jahr und Weltbürger wird z.B. ein Kubikmeter Beton in die Welt gesetzt. Jede Tonne Beton verursacht ca. 100 kg CO2-Emissionen. Nachzulesen im welt.de-Artikel "Kimakiller Beton". Doch Beton ist nicht nur die Herstellung problematisch, auch danach kann er gesundheitsschädigende Giftstoffe in unseren Wohn-, Arbeits- und Lebensraum abgeben. Haben stellen auch Sie vielleicht bereits Wohngift-Symptome an sich fest?
 

Die Herstellung von Beton ist weltweit für 5-7% aller CO2 Emissionen veranwortlich. Auch der Transport seiner Bestandteile über Kontinente verschärft das Problem noch. Seinetwegen werden auf der Jagd nach Sand weltweit Fischhabitate vernichtet, die Sand-Mafia (Englisch) sorgt für das Verschwinden ganzer Strände, und damit wichtigen Überflutungsschutzzonen. Denn für die Herstellung von Beton braucht man Unmengen an Sand. Mittlerweile führt das zu weltweiter Sandknappheit und unglaublichen Auswüchsen. Dazu auch ein Beitrag von arte.

Auch hierzulande wird in der Politik zwar viel propaGIERt, aber in Sachen Umweltschutz oft eher zurück gerudert. Wahrscheinlich gerade weil die Energiewende (für Energieproduzenten: lästigerweise) zu funktionieren droht. Erfahren sie mehr beim ZDF: Gegenwind für Bürgerstrom  
 

Klimaschutz bleibt viel zu oft zweitrangig und muss wirtschaftlichen Erwägungen weichen. Die Bundesregierung
übernimmt z.B. Bürgschaften für den Neubau eines ganz besonders effektiven Klimakillers: Eines Braunkohlekraftwerks in Griechenland. Glücklicherweise wird der Widerstand gegen derartige Förderungen immer weitreichender.

Vielleicht liegt's auch an sich veränderndes Essgewohnheiten? Industrielle Nahrungsmittel machen schließlich träge. Industriezucker kann z.B. beteiligt sein an unerklärlicher Müdigkeit, Depressionen, Angstzuständen, Magen- und Darmproblemen, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, und mehr. Der Körper wird anfälliger für Infektionskrankheiten, das Immunsystem wird geschwächt.
 

Da freut sich "Big Pharma"! Mit Krankheiten lassen sich schließlich Milliarden verdienen (so soll angeblich dessen "Entdecker" auf dem Sterbebett eingestanden haben, dass ADHS eine reine Erfindung sei). Die Pharmaindustrie hat mit entsprechenden Pillen fürstliche Einnahmen erzielt. Ob ADHS nun existiert, oder nicht. Im Namen des Geldes wird notfalls auch mit der Gesundheit von Kindern gespielt. Oder diese ver-spielt. Dabei ginge es oft nur um fehlende Lernerfahrungen (ZDF-Interview), sagt Hirnforscher und Neurobiologe Gerhald Hüther. 90% der ADHS-Diagnosen seien falsch, ist gar bei der FAZ zu lesen.
 

Unser ökologischer Fußabdruck steigt trotz Energiewende immer weiter rasant an. Lebt die Menschheit wie bisher weiter, benötigen wir bis zum Jahr 2030 ganze zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken, sagt laut WWF der "Living Planet Report" aus. Die Artenvielfalt hat sich laut
"Living Planet Index", je nach Region, seit 1970 bereits um 30-70% (!) verringert! Alle 30 Minuten stirbt eine Tierart aus. Worauf warten wir noch? Auf die letzte Sekunde?

Auch das Honigbienen-Sterben hierzulande wird auf Dauer unsere Nahrungsmittelproduktion empfindlich treffen. Auch der Wildbienenbestand nimmt laut NABU stark ab. Werden wir unsere Nahrungspflanzen zukünftig per Hand bestäuben müssen, wie es in China bereits auf Apfelplantagen längst der Fall ist. Ein Scherz? Leider nein, Sie können es sich in der ARD Mediathek mit eigenen Augen, im vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm "Bitterer Honig".  

Derweil müssen immer mehr deutsche Bio-Bauern aufgeben. Und das, obwohl die Nachfrage nach Bioprodukten rasant und stetig ansteigt. Mitschuldig ist auch das Erneuerbare Energien Gesetz, das heimische Erzeuger massiv benachteiligt. Auch finden sich in Supermärkten oft nur noch Bio-Kartoffeln aus Ägypten oder Israel. Direkt in der Wüste produziert. Natürlich mit einer katastrophalen Transprt-, Wasser- und Umweltbilanz.

In Südafrika besteht noch nicht die Option seinen selbstproduzierten Strom ins Netz einzuspeisen. Dafür gibt es aber auch weit weniger bürokratische Hürden, ihn selbst überhaupt erst produzieren zu dürfen, da viele Farmen schlicht noch keinen Zugang zum öffentlichen Netz haben. Hier ist ein Projekt "off the grid" ("weg vom Netz") daher leichter. Ebenfalls wesentlich leichter (hierzulande sind gleich mehrere Ministerien und Ämter zu konsultieren) ist der Aufbau von Wasserretentions-Landschaften. Denn Wasser ist Leben (unsere Tochter war vor Ort in Portugal).
 

Sie wissen sicherlich bereits, was ein CO2 Fussabdruck ist. Möchten Sie vielleicht einmal testen, welchen Ihr eigenes Alltagleben auf unserem Planeten hinterlässt? Haben Sie auch schon mal etwas eingehender über Ihren persönlichen Umgang mit Wasser nachgedacht? Sie möchten auch im Alltag auf eine konkrete, positive Einflussnahme auf das Weltgeschehen nicht verzichten? Eine gute Möglichkeit dazu bietet Ihnen AVAAZ. Auch beim Umweltinstitut München e.V. kann man mitmachen.

Mittlerweile gibt es sogar Organisationen die anbieten, Ihren CO2 Fussabdruck Ihrer Urlaubsreisen per Spende zu "kompensieren", z.B.
atmosfair.de.

In der "Khangela! Eco Lodge" hingegen, können Sie Ihr Engagement persönlich besuchen, sehen, anfassen, und sogar schmecken. Eine der effektivsten CO2-Senken der Welt ist am Eastern Cape Südafrika beheimatet, schmeckt leicht zitronig und passt gut in einen leckeren Salat: Der Speckbaum. Umweltschutz zum Anbeißen gut. ;-)  

DOKU - arte - "Gasland" - über die Zerstörungskraft von Fracking (1:42:35):


 

NDR - "Markt" - Mikroplastik in Wasser, Honig, Bier (9:28):


 


Trailer -  DOKU von Jeremy Irons "Trashed - Weggeworfen" (1:56):

 


DOKU "Food Inc." (1:29:58):

 

Ausschnitte DOKU - ZDF - "Bitterer Honig" (5:47):

 


ARD "Die Propagandaschlacht um die Gentechnik" (00:28:34):

 



Vortrag Jörg Bergstedt "Monsanto & Deutschland" (1:18:08):

 


Ausschnitte - DOKU "Master of the Universe" Ein Bankeninsider gibt Einblicke in ein geschlossenes System (9:24):

 


DOKU - WDR -  "Nestlé - Das dreckige Geschäft mit dem Wasser" (44:47):

 


DOKU - "Versuchslabor Armut" (43:53):

 


DOKU - arte - "Armut trotz Arbeit" (59:31):

 


ZDF - "Frohes Schaffen - Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral" Arbeit als neue Religion? (1:35:55):

 


"Geld aus Schulden - Eine Einführung in das Geldsystem - Keine Schulden, kein Geld" (48:26):

 


DOKU - 3SAT - "Verbrechen im Namen des Klimas: Climate Crimes" (45:48):

 


ZDF - Lesch - "Klimawandel" (6:14):

 
 


"Warum Menschen den Klimawandel leugnen" (7:34):

 


ARD "Monitor: Besser statt mehr - Wirtschaftswachstum radikal anders" (09:55):

 


Mit Humor auf den Punkt gebracht: Volker Pispers über den Klimawandel und Wirtschaftswachstum :-) (1:27:29):

 


Film - "The Age of Stupid - Warum tun wir nichts?" (1:28:44):

 
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