Was kann ich tun? - Khangela! Eco Lodge

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Was kann ich tun?

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Uninformiertheit macht hilf- und optionslos. Daher - informieren Sie sich. Bleiben Sie wach. Lassen Sie sich nicht länger in vermeintlicher Sicherheit wiegen! Selbst dann nicht, wenn der Vorstand eines christlichen Arbeitgeberverbandes mal frustriert (und nicht so ganz unzutreffend) gesagt haben soll:

"In Deutschland ist Eigenverantwortung gesetzlich verboten."  ;-)

Aber nur
, wenn wir sie auch hergeben. ;-) Wir geben schließlich mehrmals täglich aktiv unser Votum ab. Nicht nur bei Bundestagswahlen. In Ihrem ganz normalen Alltag haben sie mehr Einflussmöglichkeiten, als Sie vielleicht glauben. Erst, wenn Sie einen Hausbau planen. Wir teilen mit jedem ausgegebenen Euro immer auch unsere Prioritäten mit. So gestaltet auch Ihre Nachfrage entscheidend das Angebot des Marktes mit, und somit, was Industrie und Handel produzieren und importieren. Was nicht nachgefragt wird, verschwindet vom Markt. Nutzen Sie Ihre Kaufentscheidungen (und Marktmacht um Umweltschädliches zum Untergang zu verurteilen. Es gibt schließlich reichlich Alternativen.

Was kann ich im Alltag konkret tun?  

  • Wir besitzen viel zuviele Dinge, die wir nur selten bis nie nutzen. Deren Herstellung verbraucht Unmengen an Ressorcen. Überprüfen Sie: Was in Keller und Kammer benötige ich nicht mehr? Wer mein Gebrauchtes kauft, sucht es nicht im Laden. Was kann ich mir von Freunden leihen, statt es zum Einmalgebrauch zu kaufen? Welchen Kauf kann ich von vorn herein vermeiden, statt einem spontanen "Lust- oder Frustkauf" zu erliegen? Wie oft braucht's z.B. ein neues Handy?



  • Wie wäre es z.B. mal Car-Sharing auszuprobieren statt eines Neuwagenkaufes? Es gibt immer mehr Anbieter.


  • Ähnliches funktioniert auch ganz prachtvoll mit Fahrrädern.


  • Wenn schon Autokauf, haben Sie schon mal über ein E-Auto nachgedacht? Das Tankstellennetz, auf dem Sie ist mittlerweile schon recht beeindruckend. Abends am eigenen Solardach tanken? Das wäre doch was, oder? ;-)


  • Vermeiden Sie den Kauf belasteter Möbel. Jedes gebrauchte Echtholzmöbel ist gesünder als neues Kunststofffurnier.


  • Bunte Küchenutensilien aus Plastik mögen hübsch und praktisch sein. Jedoch sind chemisch aktiv und geben oft Schadstoffe an die Nahrungsmittel ab. Keramik, Metall oder Glas sind weitaus gesünder.


  • Plastikspielzeug für Kinder lässt man am besten links liegen. Wenn Ihre Kinder noch klein sind, werden sie es zwangsläufig in den Mund stecken. Nur eine Stunde des Herumnuckelns auf belastetem Billigkunststoff kann Ihrem Kleinkind den Schadstoff-Gegenwert von 40 gerauchten Zigaretten zuführen. Die EU zwingt zwar gerade die BRD (gegen deren Widerstand!) die nationalen Schadstoffgrenzwerte zu ändern, aber... ist auch nur ein Giftstoff akzeptabel für Ihr Kind?  



  • Vermeiden Sie den Gebrauch überflüssiger Desinfektionsmittel. Diese schädigen nicht nur die Umwelt, Sie schwächen auch Ihr höchst persönliches Immunsystem, sozusagen durch "Nichtgebrauch".  


  • Mülltrennung bedeutet längst nicht, dass das Getrennte auch tatsächlich recycelt werden kann. Und wenn, dann nur mit massivem Energieeinsatz und Wasserverbrauch. Machen Kaffee- und Tee-Kapseln Sinn, wenn bereits eine hauchdünne Plastiktüte Jahrhunderte zum Verrotten benötigt?


  • Vieles andere kann man selbst in vielen Städten immer häufiger auch wieder unverpackt einkaufen. Schauen Sie, wo auch immer Sie Verpackungsmüll vermeiden können. Geben Sie mit Ihren Kaufentscheidungen Ihr Votum für unverpackte Waren ab. Oder suchen Sie gar nach einer Möglichkeit sich in dem Bereich selbstständig zu machen? :-)



  • Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt und/oder beim Bio-Bauern aus der Region einkaufen. Bei industriell hergestellten Nahrungsmitteln haben Sie keinerlei Zugang, keinerlei Informationen oder gar selbstverantwortliche Kontrolle darüber, was Sie sich und Ihrer Familie damit an Unerwünschtem einverleiben. Oder haben Sie schon mal eine Angabe auf einer Fleischverpackung gesehen, wieviele Antibiotika an das betreffende Tier verfüttert worden sind?


  • Vielleicht bilden Sie für die Fahrt zum Bio-Hof Fahr- und Einkaufsgemeinschaften mit Freunden oder Nachbarn? Das kann eine Menge Spaß machen, besonders Kinder lieben es.


  • Sie haben einen eigenen Garten? Experimentieren Sie doch mal ein wenig mit einer Permakultur/Mischkultur und Hügelbeeten mit Pflanzenkohle und Kompost-Innenleben herum. Selbstgezogenes Gemüse macht Spaß... und stolz. Funktioniert sogar ganz prächtig auf Terassen und Balkonen. Dort am besten in Holzkisten.


  • Essen Sie weniger Fleisch, und wenn, dann möglichst Bio-Fleisch direkt vom Erzeuger in Ihrer Region. Plastikverpackungen sind chemisch und genetisch aktiv, winzige Mengen der Inhaltsstoffe gehen ins Verpackungsgut über. Und damit in Ihren Körper. Alles nur eine Frage von "Grenzwerten". Diese Chemikalien sind oft nicht abbbaubar oder auch nur ausscheidbar. Der einzige Weg sie wieder loszuwerden ist, sie an den Fötus in Ihrem Bauch weiter zu geben. Wenn Sie denn überhaupt noch schaffen schwanger zu werden. Die Zahl der Frauen, die vergeblich versuchen schwanger zu werden, steigt.  


  • Überprüfen Sie Ihre Urlaubsgewohnheiten: Ist es mehr als eine Flugreise pro Jahr? Sind Wochenendtrips mit dem Flieger wirklich sinnhaft? Welche Unterkünfte nutzen Sie? Die üblichen Betonburgen? Bedenken Sie auch hier: Was Sie (und viele andere) häufiger nutzen wird auch immer häufiger neu gebaut. Lieber Sinnhaftigkeit und Qualität statt Quantität.


  • Beteiligen Sie sich bereits an anderen Aktionen, die dem Schutz unseres Planeten dienen? Wenn nicht mit persönlichem Einsatz vor Ort, dann durch Kundtun Ihre Meinung per Online-Petionen? Jeder Einsatz erhöht auch die Sinnhaftigkeit, und damit die Zufriedenheit, des eigenen Lebens. Sinn macht Menschen glücklich. Holen Sie sich mehr davon in Ihr Leben.


  • Wenn Sie selbst ebenfalls ein Haus bauen möchten, informieren Sie sich vorher eingehend über ökologische Baumethoden. Und nicht nur über Energieeffizienz und Dämmungseigenschaften. Sie möchten schließlich nicht in einem Haus leben, das  Dioxine ausdünstet, oder?


  • Ihnen sind Informationen über umweltschädigende Praktiken in die Finger gekommen? Informieren Sie uns, erzählen Sie es allen Ihren Freunden, verbreiten Sie Ihr Wissen per jedwedem sozialem Netzwerk, nutzen Sie Ihr Whatsap oder twittern Sie sie, bis der Arzt kommt. Jeder weitere sensibilisierte Mensch, ist eine weitere Marktmacht!


  • Ihren eigenen Ideen für nachhaltigeres Handeln sind keine Grenzen gesetzt. Schreiben Sie uns ein paar davon? Diese fügen wir dann mit Freuden hier hinzu. Unter Angabe Ihres Namens, wenn Ihnen das recht sein sollte, oder anonym, falls nicht.  



Bauen geht auch gesund

Gebäude aus Lehm sind:

  • hautfreundlich

  • anwenderfreundlich und selbstbau-geeignet

  • frei von Schadstoffen

  • Fremd-, Gift- und Schadstoffe bindend (Luft reinigend)

  • eine Wohltat für Asthmatiker und Allergiker

  • diffusionsoffen (= atmungsaktiv)

  • antibakteriell und schädlingsabweisend

  • daher auch ein 100% natürliches Holzschutzmittel

  • CO2 neutral

  • elektrostatisch neutral, lädt sich auch nicht auf

  • Elektrosmok abschirmend

  • dank natürlicher Zuschlagstoffe (Stroh, Holzspäne etc.) extrem wärmedämmend

  • temperaturausgleichend

  • feinstaubreduzierend

  • Luftfeuchtigkeit regulierend

  • vollständig recycelbar


Glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die sich aktiv mit dem Thema gesundes Bauen beschäftigen. Je mehr kreative Ideen entwickelt werden, desto besser!  


Wie heißt's doch so schön? Versuch macht klug. ;-) Dachte sich auch eine österreichische Familie und hat's ausprobiert:
Leben ohne Plastik - Ein Selbstversuch


Alternativen gesucht?

Biohofsuche nach Ort oder PLZ
  Pflege-, Waschmittel und Kosmetika    Kleidung  Schuhe   Spielzeug

Viele Alternativen, von denen man noch nicht gehört haben mag, gibt es dennoch bereits. Suchen Sie gezielt danach. Und immer her damit mit Ihren wertvollen Funden. Helfen Sie mit, aus dieser Seite ein inspirierendes, möglichst umfassendes, "Nachschlagewerk" zu machen.  ;-)
 

 
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