Bambus Power - Khangela! Eco Lodge

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Bambus Power

Infos

   


THE POWER OF BAMBOO

  • Bambus ist keine Baumart sondern ein Gras. Schneidet man ihn ab wächst er einfach nach.

  • Die Bambusfamilie hat über 2.000 Mitglieder, eines für jeden Bedarf.

  • Riesenbambus kann bis zu 50 cm wachsen. Pro Tag!

  • Er erreicht eine Endgröße von 30-40 Metern. Im 1. Jahr!

  • Bambus hat über 1.580 bekannte menschliche Verwendungsarten: Als Nahrungsmittel, Viehfutter, Brennholz, Baumaterial, als Grundlage zur Möbel-, Papier-, Kleidungsherstellung. Auch als Heilmittel oder für den Gerüstbau wird er verwendet.

  • Bambus bildet über die Jahre ein Netzwerk aus Wurzeln, aus dem immer neue Halme entstehen.

  • Bei der Ernte werden nur ca. 25% der Halme geschlagen, das Wurzelwerk bleibt bestehen und ersetzt das Entnommene sofort. Es müssen nicht erst (wie bei Bäumen) arbeits- und kostenintensiv die Wurzeln ausgegraben, und mit neuen Baumstecklingen versehen werden. Bambusplantagen können daher ertragreicher und ökonomischer bewirtschaftet werden als Baumplantagen.

  • Bambus wächst schneller, versenkt 20% mehr CO2 und produziert 35% mehr Sauerstoff als die gleiche Menge an Hartholzbäumen.

  • Er benötigt weder Dünger und noch Pestizide und wächst sogar auf Böden, die für Feldfrüchte nicht ausreichend fruchtbar sind.

  • Mit €1 lassen sich 10 Riesenbambussamen kaufen. Jeder von diesen kann o.g. Biomasse produzieren. Man kann im ganz buchstäblich beim Wachsen zusehen.

Im TED Talk mit Elora Hardy "Magical houses made of bamboo" zeigt sich die Schönheit von Bambushäusern (Video 10:27 min).

Der folgende Film (Englisch) wiederum wurde vom niederländischen Unternehmen INBAR für die World Expo Shanghai in Auftrag gegeben. Er liefert in nur 5 Minuten umfassende Fakten über die Kraft des Bambus.


Quelle: youtube INBARChannel


Täglich werden 270 Tsd. Bäume allein für Hygienepapiere (Klopapier, Küchentücher etc.) gefällt.


Schätzungsweise 20% des für die Papierproduktion geschlagenen Holzes stammt aus Urwäldern.

Zwischen 2000 und 2010 verlor unsere Erde jährlich 5,2 Millionen Hektar Waldfläche, da diese nicht wieder aufgeforstet wurde. Quelle (PDF Seite xiii) Das entspricht einem Verlust von fast 14 Fußballfeldern pro Minute.

Deutschland importiert fast 80% des Zellstoffs für seine Papierproduktion. Fast ein Viertel davon aus Brasilien. Auch andere Regionen Südamerikas werden als Exporteure immer bedeutender, z. B. Uruguay und Chile. Doch haben diese einen Großteil ihrer Naturwälder bereits verloren. Die Zerstörung schreitet weiter voran.

Bis 2030 werden wir weitere 170 Millionen Hektar Wald verlieren (eine Fläche so groß wie Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal zusammen), wenn wir nichts gegen die globale Entwaldung unternehmen.

Holz aus Urwäldern ist zudem nicht einmal CO2-neutral. Die Umwandlung von Primärwäldern in aufgeforstete Wirtschaftswälder setzt nicht nur CO2 frei, sondern reduziert langfristig sogar die Fähigkeit von Wäldern, CO2 zu speichern.

Worauf warten wir also noch?

Quelle: NASA Goddard's Scientific Visualization Studio
 
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